Innere Ruhe finden in 5 Schritten

Fühlen Sie sich oft ausgebrannt und gestresst? Haben Sie keine Ahnung, wie Sie die To- Do’s Ihrer Liste jemals alle abarbeiten sollen? Mit den folgenden 10 Schritten können Sie Stressfallen ausfindig machen und nachhaltig für sich sorgen. Stress muss kein Dauerbegleiter im Alltag sein. Oftmals hat auftauchender Stress sogar mehr mit uns zu tun, als wir uns eingestehen. Für eine ausgewogene Work-Life-Balance ist es umso wichtiger, dass wir mögliche Stressquellen ausfindig machen. Wir selbst haben es in der Hand, wie viel Lebensqualität wir tatsächlich leben.
Die folgenden Schritte können Sie entweder nacheinander oder ohne bestimmte Reihenfolge ausführen. Sie ergänzen sich gegenseitig, aber ein bewusst ausgeführter Schritt alleine kann schon für Entlastung sorgen.

1.) Eat the frog first

Den Frosch zuerst zu essen bedeutet: all das, was gemacht werden muss aber unangenehm oder nervig ist, sollte gleich zuerst erledigt werden.
Denn wenn wir ewig im Hinterkopf behalten, was noch alles erledigt werden muss, zieht uns das Energie und damit auch Nerven. Je mehr dieser Tasks in unserem Kopf schlummern, desto gestresster fühlen wir uns. Schon meine Oma hat früher gesagt: „was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“
Wenn Sie den Frosch also jeden Tag zuerst essen, verschieben Sie unangenehme Aufgaben direkt in den Erledigt-Ordner. Das sorgt für ein großes Erfolgserlebnis und Sie haben den Kopf wieder frei. Ein großer Stressfaktor weniger.

2.) In der Natur spazieren gehen

Wenn ich am Anfang einer Coachingsitzung meine Klienten verschwörerisch anlächle, schmunzeln sie gleich verlegen. Sie wissen, es kommt die Frage, wieviel Zeit sie seit der letzten Sitzung in der Natur verbracht haben. Ich kann es nicht oft genug sagen: die Natur ist unsere beste Aufladestation- und dazu völlig kostenfrei!
Die Ruhe, die Farben, die Luft, die Bewegung- das alles zusammen ist ein Anti-Stress- Booster par excellence. Wenn Sie von nun an dem Stress an den Kragen wollen, reichen schon 10 Minuten täglich bewusstes Spazierengehen in der Natur aus. Im Park, auf einer Wiese, auf dem Feld oder an einem Gewässer. Nehmen Sie die Farbe des Himmels und der Bäume wahr, lauschen Sie den Geräuschen um sich herum, riechen Sie die frische Luft…
Sie haben einen stressigen Alltag, keine Zeit für Selbstfürsorge? Benutzen Sie einfach mal das Rad statt des Autos, steigen Sie eine Station früher aus dem Bus aus, gehen Sie in der Mittagspause raus an die frische Luft, treffen Sie sich mit Freunden im Park- damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

3.) Dankbarkeit praktizieren

Fühlen wir uns gestresst, finden wir meistens nur noch die Schwachstellen in unserem Leben. Wir können sofort alles aufzählen, was uns stört. Das kann zu einer Dauerschleife werden, der wir uns gedanklich nur noch schwer entziehen können. Es entsteht wiederum mehr Stress, ein Teufelskreis.
Um die Gedanken wieder auf Positives umzupolen, hilft es, Dankbarkeit zu praktizieren. Ein Dankbarkeitsritual empfiehlt sich vor allem abends, da wir unter Einfluss von Stress weniger gut schlafen können.
Versuchen Sie abends vor dem Schlafengehen an all das zu denken, was Ihnen in ihrem Leben gefällt. Die Kunst ist es, sich langfristig auch an den kleinen Dingen ehrlich zu erfreuen. Angefangen bei den weichen und warmen Bettdecken bis hin zu geliebten Menschen.
Spüren Sie die Dankbarkeit für den vollen Kühlschrank in Ihnen aufkommen. Fühlen Sie, wo im Körper sich das Gefühl der Dankbarkeit breit macht. Fühlt sich Ihr Brustkorb weiter an? Breitet sich Wärme im Körper aus? Spüren Sie ein Lächeln in Ihrem Gesicht? Atmen Sie dabei immer tiefer ein und aus. Das Ritual kann verstärkt werden, indem Sie morgens gleich wieder mit Ihrer Dankbarkeitspraxis in den neuen Tag starten.

4.) Ein NEIN zu anderen ist ein JA zu sich selbst

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu müssen? Sie können es sich bei der Freundin nicht oder nur schwer erlauben, das Date zum Kaffeetrinken abzusagen?
Stress entsteht dort, wo wir unsere eigenen Grenzen vernachlässigen.
Wenn wir also eigentlich müde sind, Ruhe bräuchten und anderen ,zuliebe‘ überall zusagen, sind wir weder mit voller Präsenz bei unserem Gegenüber, noch werden wir dadurch ausgeruhter. Es ist ein doppelter Verlust.
Stellen Sie sich also folgende Frage:
was würde ich meiner gestressten besten Freundin raten, die offensichtlich Ruhe braucht?
Vermutlich dass es kein Thema ist, abzusagen. Sie soll sich so richtig entspannen, oder?
Und das sagen Sie nun zu sich selber. Wie fühlt es sich an? Können Sie es sich erlauben, anderen abzusagen? Auch mal nein zu sagen, um langfristig wieder für andere da sein zu können? Erst, wenn wir für uns selbst sorgen, können wir das auch für andere tun.

5.) Me-Time

Der nächste Tipp knüpft direkt an Punkt 4.) an.
Wenn wir gestresst sind vergessen wir oft, uns Zeit nur für uns selbst zu nehmen. Ein schönes Vollbad mit dem Lieblingswein und einem schönen Buch dazu, die Lieblingsmusik (eventuell mit Kopfhörern) voll aufdrehen und dazu abtanzen, leckeres Sushi bestellen und in aller Ruhe genießen… Jeder von uns hat andere Präferenzen wie er einen Abend in eigener Gesellschaft verbringen möchte. Tun Sie, was Sie gerne tun. Nehmen Sie sich bewusst viel Zeit für sich, tragen Sie sich den Termin am besten in Ihrem Kalender ein. So verpassen Sie ihr stressfreies Me-Date nicht…
Es gibt noch viele weitere Punkte, die im Zuge einer Achtsamkeitspraxis gegen Stress helfen können. Stresssymptome sind vielschichtig und oftmals braucht es eine Weile, bis wir den wahren Gründen dafür auf die Spur kommen. Eine gesunde Selbstreflexion und sich Zeit für sich nehmen ist ein guter Start in ein stressfreies Leben. Wenn Sie allerdings bemerken sollten, dass sie zunehmend gestresster sind und nicht mehr entspannen können, empfiehlt sich hier unbedingt professionelle Beratung/ ein Coaching von einem Coach für Stress- und BurnOut Prävention.

Über die Autorin

alexandra christina bauer

Alexandra Christina Bauer

München, Deutschland
Stress, Entscheidungen, Neuorientierung, Konflikt, Mindfulness, Motivation, Kommunikation, Zeitmanagement
Ich habe mich schon immer für Menschen und ihre Geschichten interessiert…Mitmenschen vertrauen sich mir schnell mit ihren Sorgen und Nöten an und mein Umfeld bezeichnet mich als gute Zuhörerin…. (mehr lesen)
Jahre Erfahrung
3
Pro Einheit
75 €

Sparen? Ja! Aber bitte nicht an der falschen Stelle

Sparen? Ja! Aber bitte nicht an der falschen Stelle, denn an der falschen Stelle zu sparen, kann mehr Kosten verursachen als die Maßnahme einspart.

Im Schnitt kann man sagen, dass je Mitarbeiter ca. 2 bis 3 Monatsgehälter pro Jahr verloren gehen, wenn die entsprechenden Arbeitsumstände nicht gegeben sind. Dies kann je nach Arbeitsklima und sonstigen Rahmenbedingungen auch stark nach oben variieren. Allein in Deutschland sind das niedrig geschätzt rund 340 Mrd. Euro im Jahr. Das sind reine Lohnkosten, nicht mitgerechnet sind Kosten durch Fehlproduktionen, entgangene Aufträge und Kundenrückgang. Erkennen Sie das riesige Einsparpotential und die Optimierungsmöglichkeit? Wenn Sie stets die optimale Leistung erreichen und mit Ihrer Firma Gewinn machen wollen, dann kommen Sie um ein optimales Arbeitsklima nicht herum.

Wissen Sie was es Sie kostet, wenn ein Mitarbeiter ersetzt werden muss? Eine hohe Fluktuation kann für ein Unternehmen tödlich sein, kennen Sie die Folgen und Probleme einer hohen Fluktuation?

– Wenn jemand geht muss die anfallende Arbeit oft durch andere aufgefangen werden, dies führt dann oft zu Überlastung und weiteren Kündigungen, wenn die Lücken nicht schnell geschlossen werden

– Wenn oft neue Mitarbeiter eingestellt werden, müssen diese erst wieder von den anderen Mitarbeitern eingelernt werden, so dass sie erstmal Ihrer eigentlichen Aufgabe nicht voll nachkommen können

– Ein Mitarbeiter nimmt immer Know How mit zur nächsten Firma, egal welche Geheimhaltungsvereinbarungen Sie auch treffen, die Erfahrungen und das Wissen geht immer mit dem Mitarbeiter mit

– Bewerbungsprozesse kosten viel Zeit und Geld, oft auch Zeit die die Mitarbeiter in der Personalabteilung usw. gar nicht haben, was wiederrum auch hier zu Überlastungen führt.

– Fehlendes Know How und Kapazitäten zur Erledigung von Kundenaufträgen kann zu Verlust von Kunden führen und somit zu nachhaltigen Umsatzeinbrüchen

Was hat das Betriebsklima mit dem Betriebserfolg zu tun?

– Zum einen führt ein schlechtes Klima zu einer Hohen Fluktuation wie oben aufgeführt

– In einem schlechten Betriebsklima werden die Mitarbeiter häufiger und länger krank als bei einem guten Betriebsklima, sprich deutlich mehr unproduktive Zeiten

– Mitarbeiter die psychisch belastet, sich in der Firma unwohl und nicht mit Ihr identifizieren, machen mehr Fehler und bringen auch deutlich weniger Leistung

– Mitarbeiter ohne Bindung zum Unternehmen und schlechter Laune vergraulen unter Umständen sogar Kunden wenn Sie in direkten Kundenkontakt stehen

– Mehr Fehler und Ausschuss, Lieferfristen können nicht eingehalten werden was unter Umständen zu Vertragsstrafen führen kann

Nur auf die Lohnkosten betrachtet, kann durchschnittlich durch eine Senkung der unproduktiven Zeiten, eine Steigerung von 1-2 Monatsgehältern pro Mitarbeiter und Jahr erzielt werden.
In der Regel kann der Gewinn durch Kostensenkung und Effizienzsteigerung um ein Monatsgehalt pro Mitarbeiter und Jahr gesteigert werden. Nehmen wir als Beispiel 4.000 Euro Gehalt mit Lohnnebenkosten, mit 50 Mitarbeitern im Jahr sind dies jährlich 200.000 Euro. Das ganze können Sie ganz einfach selbst berechnen um wie viel Sie Ihren Gewinn steigern können. Dies wiederum bedeutet Sie können weiter investieren und expandieren.
Handeln Sie jetzt und optimieren Sie Ihr Betriebsklima um kein Know How zu verlieren und das Potential Ihrer Mitarbeiter voll auszuschöpfen.

Next Level Leading, früher fuhr man mit Holzrädern doch heute nicht mehr und auch Reifen entwickeln sich ständig weiter, es wird Zeit Führung auch auf das nächste Level zu bringen. Erfolg definiert sich durch Know how und dieses bleibt auch nur erhalten und kann voll ausgeschöpft werden wenn die Motivation dahinter stimmt. Die Erfolge von Morgen entscheiden sich durch brillante und motivierte Menschen.

Do ́s und Dont ́s:

Do ́s

– Freiraum/Vertrauen
– Geben (wer mehr gibt bekommt mehr)
– Qualität statt Quantität
– Zu Fehlern und Schwächen stehen
– Kritik=Feedback, als Wachstum nehmen
– Wertschätzung
– Immer wieder Hinterfragen
– Offen für neues
– Kommunikation

Dont ́s

– Am falschen Ende sparen
– Pauschalregelungen (Strafen) für alle treffen
– Ungerechtfertigte Anschuldigungen
– Blind auf Berater vertrauen
– Blind auf Zertifikate und Noten vertrauen
– Halbwahrheiten
– Überblick verlieren
– Schein statt sein
– Nicht an alten Strukturen festhalten

Über den Autor

jochen egloff

Jochen Egloff

Wurmlingen, Deutschland
Stress, Entscheidungen, Neuorientierung, Konflikt, Mindfulness, Karriereentwicklung, Mitarbeiterführung, Motivation, Kommunikation
Seit frühster Kindheit aufgewachsen mit psychologischen und mentalen Themen, habe ich mich bereits in jungen Jahren selbst mit diesen Themen beschäftigt und damit gearbeitet…. (mehr lesen)
Jahre Erfahrung
16
Pro Einheit
120 €

Wir haben alle gleich viel Zeit. Wir nutzen Sie nur anders!

Wollen wir nun wirklich warten, bis bei uns in Deutschland nun tatsächlich eine Anti-Stress-Verordnung durch den Gesetzgeber durchgesetzt wird? Oder setzen wir dem Wahn der körperlichen und emotionalen Erschöpfung, der dazu führt, dass sich immer mehr und immer häufiger Menschen in Deutschland krankschreiben lassen und zum Teil langfristig bis dauerhaft ausfallen, etwas entgegen?

Normalzustand Emotionale Erschöpfung?

Anfängliche Ermüdung wird oftmals einfach hingenommen. Emotionale Erschöpfung schon fast als normal empfunden. Schwere Anpassungsstörungen, Depressionen und Belastungsstörungen sind hierzulande manchmal typische Rahmenbedingungen für verantwortungsvolle Berufe. Wer hier und heute nicht schon einmal – und sei es auch nur ansatzweise – Berührungspunkte zum berühmt gewordenen „Burn-Out“ hatte, gilt gerne mal als nicht ausgelastet.
Doch wie gehen wir optimal mit Stress, Belastungen, Anforderungen sowohl mit unserem Umfeld als auch mit uns selbst um? Den einzig wahren Weg gibt es leider nicht, aber es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, unserem Hamsterrad zu entfliehen.

Gesundheit wird zur Nebensache

Gesundheit wird bei uns so oft als das wichtigste Gut bezeichnet, aber in der Realität und im Alltag handeln wir leider genau entgegen dem, was uns wirklich gut tut.
Im Rahmen von Verhaltens-Änderungen stehen wir uns immer wieder einmal selbst im Weg und stolpern über unsere eigenen Unzulänglichkeiten. Solange wir keinen wirklichen Druck zum Handeln verspüren, oder Konsequenzen fürchten, neigen wir gerne dazu Dinge und vor allem Veränderungen zu vermeiden. Sie sind unangenehm, lästig, manchmal sogar mühsam und ungewiss.
Doch wie sollen wir ans Ziel kommen, wenn wir den Weg dahin nicht einschlagen und den ersten Schritt setzen? Durch Anstrengung zu Ruhe und Ausgeglichenheit? Mut aufbringen, um zu entschleunigen?
In unserem Alltag gilt nicht immer nur Business, Zahlen, Daten, Fakten, Gewinne, Umsätze, höher, weiter, mehr etc., sondern es zählt umso mehr der Mensch. Und diesen Menschen wollen wir durch gezielte Maßnahmen wieder ein wenig mehr zurück ins Gleichgewicht bringen.

Viele sagen an dieser Stelle: „Toll! Aber da habe ich keine Zeit für!“

Unsere Aufforderung: Zurücknehmen, Betrachten, Überlegen, Inne halten – denn wir haben alle gleich viel Zeit. Wir nutzen Sie nur anders!

Über den Autor

Profilbild
Martin Fiegler
Köln, Deutschland
Stress, Entscheidungen, Neuorientierung, Konflikt, Bewerbung, Mindfulness, Karriereentwicklung, Mitarbeiterführung, Motivation, Kommunikation, Zeitmanagement, Verhandlung, Sales, Präsentation
Ich bin Martin Fiegler und bereits seit 2005 als selbständiger Trainer und Coach tätig. Dabei liegt mein Fokus auf den Themen Vertrieb, Marketing, Kommunikation, Service und Führungskräfte-Entwicklung. Seit 2012 beschäftige ich mich verstärkt mit Themen rund um den Menschen als ganzes und damit einhergehend mit dem Umgang von Stress, Präventions-Möglichkeiten zum Burn-Out und einer ganzheitlichen Selbst-Organisation… (mehr lesen)
Jahre Erfahrung
12
Pro Einheit
119 €

I DON’T LIKE MONDAYS!

I DON’T LIKE MONDAYS!

Ich bin schrecklich unkreativ. Kein einziges Bild, das ich während meiner Schulzeit im Kunstunterricht zeichnen musste war es würdig aufgehängt zu werden. Auch meine Familie ist nicht gerade ein Vorreiter in Sachen Kreativität. Wir sind alle vollkommen untalentiert in diesem Bereich. Folglich machen wir das, was wir gut können: wir malen keine Bilder, basteln keine Geschenke, überlegen uns für Hochzeiten keine Spiele (wir können sie zudem selbst nicht ausstehen).

Diese Geschichte kann ich mir jahrelang erzählen. Immer wieder. Die gleiche Geschichte. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass ich plötzlich ein Buch schreibe? Mich im Reimen und Dichten übe? Oder mit dem Stricken beginne? Gering, oder? Denn ich glaube an die Geschichte, die ich mir schon lange erzähle. Sie ist wahr, ich bin kein kreativer Kopf. War ich nie. Und weil ich es glaube, handle ich auch so.

Genau so erzählen sich viele Menschen, dass sie

  • keine neue Liebe finden, weil sie nicht beziehungsfähig sind.
  • nicht abnehmen können, weil Diäten nicht funktionieren.
  • morgens nicht gut aus dem Bett kommen. Kein Wunder, sie sind ja keine Frühaufsteher.
  • gerne einen Schritt weiter kommen würden im Job, dazu aber eine Fortbildung machen müssten. Und das geht nicht wegen den Verpflichtungen mit den Kindern und dem Partner und der Hypothek…

Diese Geschichten werden zur Realität. Denn diese Geschichten bilden die Glaubenssätze derjenigen, die sich diese Geschichten erzählen. Und aus Glaubenssätzen wird Handeln.

Wenn Glaubenssätze also Handeln formen, dann ist die Lösung, um

  • endlich eine zufriedenstellende Beziehung führen
  • das Wunschgewicht erreichen
  • am frühen Morgen mit Energie und Elan aufstehen
  • sich die Ressourcen zu nehmen, um im Job durchstarten

zu können doch genau das gleiche, nur anders formuliert.

  • Ich bin offen für eine neue Liebe und für die Annehmlichkeiten und Herausforderungen im Leben zu Zweit.
  • Ich habe genug Kraft und Ausdauer, um meine Ernährung auf wertvolle Nahrung umzustellen, die mir noch mehr Energie gibt, um dabei bleiben zu können.
  • Ich gehe früh genug ins Bett, um morgen Früh ausgeschlafen und mit Elan die Augen öffnen zu können und in den Tag zu starten.
  • Ich will mehr Verantwortung im Beruf haben. Davon profitiert auch meine Familie. Deshalb schaffen wir es auch gemeinsam, eine Zeit lang kürzer zu treten, damit ich diesen Schritt gehen kann.

Der erste Schritt um zu erreichen, was auf einen attraktiv wirkt, ist es, sich eine neue, bessere, richtigere Geschichte zu erzählen, die wahr wird. Das verändert den Glauben an sich. Das verändert das Handeln.

Probieren Sie das einmal aus mit dem Satz aus der Überschrift.

Ein Coach wird Ihnen Unterstützung bieten können, Ihre Glaubenssätze aufzudecken und Ihre Geschichte umzuschreiben.

 

Über die Autorin

stephanie waller

Dipl.-Päd. Stephanie Waller

Rotkreuz, Schweiz
Entscheidungen, Bewerbung, Kommunikation, Präsentation
Ein Job-Interview steht an und Sie wollen sich bestmöglich darauf vorbereiten? Ich mach Sie fit im Hinblick auf Kommunikation und Wirkung, so dass Sie das Beste aus sich herausholen können…. (mehr lesen)
Jahre Erfahrung
5
Pro Einheit
110 €

Wann lohnt es sich zu gehen?

Wann lohnt es sich zu gehen?

Mal unter uns: Wenn Sie Sonntag Mittag beim Gedanken an den bevorstehenden ersten Arbeitstag der Woche ein heiteres „Warum bin ich so fröhlich?“ pfeifen, dann ist der vorliegende Artikel nichts für Sie. Kommt Ihnen stattdessen „Spiel mir das Lied vom Tod“ in den Sinn, dann sind Sie in guter Gesellschaft. Denn es gibt Studien, die aussagen, dass 90% der deutschen Bevölkerung mit ihrem Job nicht im Reinen sind. Ca. ein Drittel denkt darüber nach, den Arbeitsplatz zu wechseln. Und Studien aus der Schweiz zeigen, dass dort jeder Vierte auf Stellensuche ist. So unterschiedlich die Zahlen auch ausfallen mögen, eines wird wohl deutlich: es herrscht offenbar jede Menge Unzufriedenheit in der Arbeitswelt.

Should I stay or should I go? Überstürzt die Flucht zu ergreifen, damit sind vermutlich nur wenige gut beraten. Aber wann ist es Zeit, die Zelte abzubrechen?

Lassen Sie uns ein Spiel spielen. Wer von uns die meisten der folgenden drei Punkte mit einem klaren Ja beantworten kann, hat gewonnen. Und sollte sich ernsthafte Gedanken machen….

1. Ihr Sozialleben leidet unter Ihrem Job

„Freunde sind wichtiger als die Ernährung“, so bringt es der Psychosomatiker Peter Henningsen von der Technischen Universität München auf den Punkt. Wenn der Job das soziale Leben negativ beeinflusst, gefährdet das auf Dauer nicht nur die Freude am Leben, sondern auch das Immunsystem und steigert die Wahrscheinlichkeit, eine psychosomatische Erkrankung zu erleiden. Denken Sie doch mal darüber nach, wie häufig sie in den letzten drei Monaten lustige und tolle Abende mit Freunden erlebt oder Dinge gemacht haben, die nicht in Verbindung zu Ihrer Arbeit stehen. Eine hohe Arbeitsbelastung ist in einer Übergangsphase okay, darf aber nicht zur Gewohnheit werden. Wieviele Überstunden haben Sie im letzten viertel Jahr angesammelt?

2. Sie sind morgens immer müde, aber abends sind Sie wach

Damit sind jetzt nicht die Eulen als Gegenpol zu den morgens-schon-unanständig-fitten Nachtigallen gemeint. Sondern es spiegelt die Motivationskurve wieder, also mit welchem Drive und Enthusiasmus gehen Sie Ihrer Arbeit nach. Sicher, nicht jede Woche und nicht jeder Tag sind gleich spannend und „aufregend“ – unangenehm stressige Zeiten fordern einen womöglich in Bereichen heraus, die nicht pushen, sondern an den Kräften zehren. Und ab wann ist zuviel zu viel? Die Antwort auf diese Frage können Sie sich nur selbst geben. Beobachten Sie sich doch einmal über einen Zeitraum von sechs bis zehn Wochen: wie fühlen Sie sich Montag Morgen im Vergleich zu Donnerstag Nachmittag? Wieviel Energie haben Sie an einem gewöhnlichen Dienstag Abend für Aktivitäten mit guten Freunden? Wann blühen Sie so richtig auf?

3. Die Werte des Unternehmens sind nicht Ihre Werte

In welchen Situationen in Ihrem beruflichen Alltag fühlen sind Sie so richtig im Flow? Vielleicht dann, wenn Sie gemeinsam im Team etwas erreicht haben? Wenn die Philosophie in Ihrem Unternehmen jedoch darauf baut, dass Konkurrenz und Wettbewerb unter den Kollegen belohnt wird, dann werden Ihnen auf Dauer die Erfolgsmomente abhandenkommen. Längerfristig betrachtet wird Ihnen das nicht nur Freude an der Arbeit nehmen, sondern auch jede Menge Energie kosten. Stellen Sie sich vor, das Unternehmen, für das Sie tätig sind, wäre mit all seinen Einstellungen und Werten ein Freund von Ihnen: würden Sie befreundet bleiben wollen?

Ihre Antworten:

0 bis 1 mal Ja: Nicht schlecht, Sie scheinen in einem Job tätig zu sein, der im Grunde zu Ihnen zu passen scheint und Sie zufrieden macht. Kleine „Störungen“ sind kurzfristig betrachtet erstmal nur nervig, können aber auf Dauer zu echten Problemen mutieren. Steter Tropfen höhlt den Stein. Versuchen Sie herauszufinden, was noch verbessert werden kann und auf welche Art und suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten.

2 mal Ja. Schon nicht mehr so gut. Aber noch kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Es gibt immer was zu tun. Packen Sie es an. Analysieren Sie genau, was Ihnen Ihre Kraft raubt, was Sie unzufrieden macht, worin Sie sich nicht frei fühlen und entfalten können. Suchen und nutzen Sie dazu auch das Gespräch mit guten Bekannten (aus anderen Firmen), mit Freunden, der Familie oder mit einem Aussenstehenden, wie einem Coach. Seien Sie ehrlich. Seien Sie mutig.

3 mal Ja: Würden Sie einem guten Freund/einer guten Freundin empfehlen, sich bei Ihnen im Unternehmen zu bewerben?

Wenn Sie sich noch unsicher sind, ob es sich lohnt zu gehen, dann kann Ihnen ein Coach bei der Beantwortung dieser Frage ein wichtiger und richtiger Sparringpartner sein.

Über die Autorin

stephanie waller

Dipl.-Päd. Stephanie Waller

Rotkreuz, Schweiz
Entscheidungen, Bewerbung, Kommunikation, Präsentation
Ein Job-Interview steht an und Sie wollen sich bestmöglich darauf vorbereiten? Ich mach Sie fit im Hinblick auf Kommunikation und Wirkung, so dass Sie das Beste aus sich herausholen können…. (mehr lesen)
Jahre Erfahrung
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