Die Top 10 der Körpersprache für eine erfolgreiche Präsentation

1. Beginne mit nicht mit Reden, sondern Schweigen

Eure Nervosität ist sehr verständlich. Viele Menschen neigen leider dazu, sich dann erst einmal „freizuquasseln“. Beim Gegenüber kommt das oft sehr diffus an, denn auch sie/er braucht genauso Zeit um anzukommen. Also nimm dir die Zeit und atme lieber einmal tief aus, lächle… und beginne dann…

2. Ruhiger balancierter Stand

Eingeknickte oder überkreuzte Beine wirken instabil bis abweisend. Ihr wirkt automatisch viel souveräner, wenn ihr einfach mit „beiden Beinen fest auf dem Boden“ steht. Der Volksmund weiß das schon lange…

3. Unauffällige Postierung der Hände

Hände sind neben unserem Blickkontakt oft die erste Körperregion, die eine Verbindung mit dem Gegenüber schafft. Wir geben uns die Hand zur Begrüßung, und man wird mit „offenen Armen empfangen“. Nervöses Herumgefuchtel mit den Händen, verschränkte Arme vor oder hinter dem Körper, Hände in den Hosentaschen oder aufgestemmte Hände in den Hüften sind daher ungünstig. Lasst sie einfach offen und gerade neben dem Köper hängen. Während eures Vortrags könnt ihr gerne zwischendurch eine einladende Geste mit der Handfläche nach oben und vorne einbauen. Gegen die Nervosität hilft, einen Stift oder Moderationskarte in der Hand zu halten.

4. Rundum Blickkontakt mit Zuhörern

Alle Menschen wollen wahrgenommen werden! Also bitte achtet darauf, euren Blick auch ein paar mal in alle Richtungen schweifen zu lassen. Versucht, dies ausgeglichen zu gestalten und nicht etwa eine Zuhörerseite oder sogar nur eine bestimmte Person zu fokussieren.

5. Tief durchatmen!

Immer wieder und wieder. Atmen bitte nicht vergessen. Damit ist vor allem eine tiefe Bauchatmung gemeint. Sie lässt euch ruhiger werden und eure Stimme wird weicher und tiefer. Eurer Vortrag wirkt automatisch souveräner.

6. Mit einer kleinen kontaktfördnernen Bewegung zum Sprechen ansetzen

(Lächeln! Körperlicher Ausdruck muss kongruent und dem sprachlichen vorausgeschickt sein.) Mit Kongruenz ist gemeint, dass die Bewegung mit der Sprache übereinstimmt, wie z.B. eine offene, nach vorne leicht ausgestreckte Armhaltung, Lächeln in Verbindung mit einem freudigen „Hallo, schön euch zu sehen!“ – im Gegensatz zu einem eingefroren Lächeln und verschränkten Armen hinter dem Rücken. Mit Kongruenz wirkt eure Rede echt und authentisch – ohne Kongruenz wirkt sie oft hölzern, unecht oder übertrieben.

7. Spreche in kurzen, verständlichen Sätzen

In der Kürze liegt die Würze. Also bringe die wichtigen Themen in einfacher und verständlicher Sprache zum Punkt. Schachtelsätze sind in einem Roman oder Gedicht eine Kunstfertigkeit, in der Rede allerdings verwirrend bis unverständlich und sind anstrengend für die Zuhörer. Auch besondere englische, lateinische Ausdrücke oder sonstige Fachbegriffe kommen vielleicht cool oder elitär daher, bringen letztlich es aber nichts als Verwirrung, wenn über die Hälfte deiner Zuhörer dir nicht folgen kann. Du sammelst auch viel mehr Sympathiepunkte, wenn du auch die Sprache sprichst, die dein Gegenüber versteht. Und wenn du einen Fachbegriff dennoch verwenden willst, dann erkläre ihn bitte vorher kurz für alle.

8. Baue einen Spannungsbogen auf, vom motivierenden Einstieg über einen gut gegliederten Hauptteil bis zum starken Abschluss.

Monotonie kann schlimm sein. Jeder kennt solche Situationen, ob bei Meetings, der Uni-Vorlesung des Professors oder die immer selben Ratschläge im privaten Umfeld. Also baue bewusst Spannungselemente ein, fesselt eure Zuhörer, überrascht sie und sie werden die ganze Zeit aktiv zuhören. Interagiere auch gerne mit deinem Publikum, wie z.B „Und wie danach unser Ergebnis aussah… das sage ich euch nach der Pause?“

9. Der erste Eindruck ist entscheidend

Evolutionär bedingt, schätzen wir unser Gegenüber sofort ein, ob Freund oder Feind. Also nutze diesen Moment, um gleich den richtigen Eindruck von dir zu schaffen.

10. Der letzte Eindruck bleibt

Der letzte Eindruck ist oft der, der am präsentesten in Erinnerung bleibt – am stärksten sogar, wenn er noch emotional positiv aufgeladen ist, wie z.B. „Ich bin überwältigt von so vielen tollen Ideen, die ihr entwickelt habt. Ihr seid toll! Danke!“ Auch hier, habt ihr einen „starken Abgang“!

Über die Autorin

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Rebecca Eifried
36, Berlin, Deutschland
Stress, Entscheidungen, Neuorientierung, Konflikt, Gründung, Bewerbung, Mindfulness, Karriereentwicklung, Mitarbeiterführung, Motivation, Kommunikation, Zeitmanagement, Verhandlung, Sales, Präsentation
Ich stehe für und lebe Entwicklung – sowohl auf persönlicher, personaler als auch organisationaler Ebene! Als ehemalige Personalleiterin für unterschiedlichste Branchen und nationalem wie internationalem Kontext habe ich ein breites Erfahrungswissen für diverse Personal- und… (mehr lesen)
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